Vitamin B12

30.11.2020 21:06

Vitamin B12 ist ein B-Vitamin, das eine wichtige Funktion bei der Zellteilung, Blutbildung und Nervenfunktion erfüllt. Nachgewiesene Zusammenhänge von Vitamin B12 auf den Körper sind:

- Vitamin B12 trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.
- Vitamin B12 trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei.
- Vitamin B12 trägt zu einem normalen Homocystein-Stoffwechsel bei.
- Vitamin B12 trägt zur normalen psychischen Funktion bei.
- Vitamin B12 trägt zu einer normalen Bildung roter Blutkörperchen bei.
- Vitamin B12 trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
- Vitamin B12 trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.
- Vitamin B12 hat eine Funktion bei der Zellteilung.

Vitamin B12 wirkt entscheidend bei komplexen Stoffwechselvorgängen mit, die zur Aufrechterhaltung des menschlichen Organismus und seiner Funktionen unentbehrlich sind. Das betrifft in hohem Maße den Aminosäure- und Fettstoffwechsel sowie die Blutbildungsprozesse (rote Blutkörperchen). Vitamin B12 dient darüber hinaus dem Aufbau von Myelin, der Schutzschicht für das Gehirn und Rückenmarksnerven. Zudem ist es an der Synthese von Neurotransmittern und der Bildung der DNS beteiligt.

Die Vitamin-B12-Gruppe besteht aus unterschiedlichen chemischen Formen, die aber alle dasselbe Grundgerüst aufweisen, den "Cobalaminen". Diese werden durch Mikroorganismen gebildet und müssen daher dem Organismus äußerlich zugeführt werden. Unverzichtbar sind zwei dieser Formen: die bioaktiven Co-Enzyme Methylcobalamin und Adenosylcobalamin. Diese beiden Co-Enzyme sind auch Bestandteile vieler Präparate:

- Methylcobalamin ist in den menschlichen Zellen dafür zuständig, die Folsäure so umzuwandeln, dass sie für den Körper verwertbar wird. Das bewirkt den Schutz der Nerven, gesunde Blutbildung und das Funktionieren der Zellteilung. In komplexen Prozessen mit anderen Wirkstoffen hilft es, die schädliche Aminosäure Homocystein abzubauen und somit Schlaganfälle, Kreislaufprobleme sowie Gefäßschädigungen zu verhindern. Auf genetischer Ebene ist es verantwortlich für eine funktionierende Zellteilung.

- Adenosylcobalamin ist in unserem Körper die am häufigsten vorkommende Form von Vitamin B12. Es ist beteiligt am körpereigenen Aminosäurenstoffwechsel (Aminosäuren sind die Zellbausteine der Proteine). Vor allem baut es im Innern der Zellen, in den Mitochondrien, das Nukleotid ATP mit auf, den generellen Energieträger und Lieferanten des Körpers.

Bei Adenosylcobalamin-Mangel können sich aufgrund gestörter Stoffwechselvorgänge schädliche Ablagerungen von Fettsäuren im Nervensystem bilden. Die Entgiftung kann nicht stattfinden. Das führt zu gravierenden neurologischen und psychischen Krankheitsbildern.

Da Vitamin B12 vor allem in Fleisch, Fisch, Eigelb und Milchprodukten vorkommt, lässt sich der Bedarf über tierische Lebensmittel gut decken. Für bestimmte Personengruppen und Veganer kann es jedoch notwendig sein, Vitamin B12 zuzuführen.

Bei einem Vitamin-B12-Präparat sollte Methylcobalamin mit einem weiteren biologisch aktiven Co-Enzym wie dem Adenosylcobalamin kombiniert werden. Da Vitamin B12 wasserlöslich ist, bietet sich die Darreichung in Tropfenform an. Sie ermöglicht eine sofortige Aufnahme bereits über die Mundschleimhaut, was gerade bei Menschen mit Magen- und Darmproblemen die Wirkung verbessern kann.


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